PalaeOpen-Arbeitstreffen „Developing data sharing in Archaeozoology“ an den SNSB

Vom 22. bis 23. Juni 2026 trafen sich die Mitglieder der Initiative PalaeOpen in München an den SNSB. Forschende der Archäozoologie und Paläoökologie aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Schweden und der Tschechischen Republik tauschten sich intensiv zum Thema „Developing data sharing in Archaeozoology“ aus.

PalaeOpen ist eine COST Action (= European Cooperation in Science and Technology) – eine EU-finanzierte Initiative mit dem Ziel Forschende zu vernetzen, die im Rahmen ihrer Projekte paläoökologische Daten generieren und analysieren. Darunter fallen Metadaten verschiedenster Fachdisziplinen. Ein Großteil dieser paläoökologischen Daten ist derzeit auf unterschiedlichen Repositorien und Datenbanken verteilt und meist nicht öffentlich zugänglich. Bislang gibt es nur wenige Plattformen, die diese multidisziplinären Daten zusammenführen. Erst die Vernetzung der fachspezifischen Repositorien ermöglicht die Nutzung der Daten für paläoökologische Metaanalysen.

Organisiert von der SPM wurden beim Arbeitstreffen „Developing data sharing in Archaeozoology“ in München diverse Plattformen zum Datenaustausch (z.B. Neotoma, SEAD oder BIAD) sowie zur Erfassung von Rohdaten (z.B. OssoBook) vorgestellt und bewertet – vor allem im Hinblick auf ihre Nutzung durch eine multidisziplinäre Forschergemeinschaft. Insbesondere die an den SNSB und der LMU München entwickelte Software OssoBook zur Speicherung und Auswertung osteologischer Daten eignet sich für eine solche Weiterentwicklung.